Traumaarbeit bei sexualisierter oder häuslicher Gewalt

traumasensibel, schutzorientiert, grenzachtend

Sexualisierte oder häusliche Gewalt kann tiefe Spuren hinterlassen, im Körper, in Gedanken und im Alltag. Viele Betroffene erleben anhaltende Anspannung, Unsicherheit oder das Gefühl, sich selbst nicht mehr richtig wahrzunehmen. In der Begleitung steht daher zunächst im Vordergrund, einen geschützten und respektvollen Rahmen zu schaffen, in dem Sie sich sicher fühlen und in Ihrem eigenen Tempo arbeiten können.

Die Traumaarbeit unterstützt Sie dabei, belastende Erfahrungen behutsam zu ordnen und innere Stabilität aufzubauen. Ziel ist es, emotionale Reaktionen besser zu verstehen, Überforderung zu reduzieren und Schritt für Schritt wieder mehr Orientierung und Kontrolle im Alltag zu gewinnen. Dabei wird grosser Wert darauf gelegt, persönliche Grenzen zu achten und Selbstbestimmung zu stärken.

Die Begleitung orientiert sich an traumainformierten, wissenschaftlich fundierten und ressourcenorientierten Methoden, die speziell bei gewaltbezogenen Erfahrungen hilfreich sind. Körperreaktionen, Gefühle und Gedanken werden verständlich eingeordnet, sodass sich neue Wege im Umgang mit Belastung entwickeln können. Gleichzeitig werden vorhandene Stärken und Fähigkeiten gezielt gefördert, um langfristig mehr Sicherheit, innere Ruhe und Selbstvertrauen aufzubauen.

Diese Form der Traumaarbeit richtet sich an Menschen, die sexualisierte oder häusliche Gewalt erlebt haben und sich Unterstützung wünschen, um die Auswirkungen dieser Erfahrungen besser zu verstehen und zu verarbeiten – mit dem Ziel, das eigene Leben wieder freier und stabiler gestalten zu können.

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